Konzept Schulraumplanung

Konzept Schulraumplanung

Die Schulbehörde hat anlässlich der Budget-Gemeindeversammlung vom letzten November von den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern den Auftrag erhalten, ein gesamtheitliches Konzept betreffend Schulraumplanung zu erarbeiten. Zu diesem Zweck wurden an der Klausur wichtige Themen diskutiert und eine Arbeitsgruppe bestehend aus dem Schulleiter Rolf Thalmann, Vize-Präsidentin Jacqueline Fankhauser und Schulpräsident Thomas Wyser gebildet. Aus baulichen, raumplanerischen, pädagogischen und betriebswirtschaftlichen Gründen sind folgende Leitsätze definiert worden:

 

  • Die Erweiterung des Schulzentrums Kastanienhof in St. Margarethen ist nötig, weil die Infrastruktur nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht und die Betriebsgrösse in finanzieller Hinsicht ungünstig ist. In der Privatwirtschaft würde eine Fusion angestrebt.
  • Beim Kastanienhof besitzt die Volksschulgemeinde Landreserven, in Oberhofen nicht.
  • Die in der „Strumpfi“ eingemieteten zwei Kindergärten sollen mittelfristig wieder in schuleigenen Gebäuden untergebracht werden.
  • Die Planung betreffend Ausbau beim Schulzentrum Oberhofen Ost beginnt spätestens mit dem Baustart zur Erweiterung des Kastanienhofs.
  • Es gibt in der Volksschulgemeinde Münchwilen bis auf weiteres keinen zusätzlichen Turnraum-Bedarf.
  • Abgesehen von der lancierten Betonsanierung des Pausenhalle-Flachdachs sind in der Waldegg keine grösseren baulichen Investitionen zu erwarten.
  • Schulleitung und Schulbehörde haben sich bereits Gedanken gemacht, wie es weitergeht, wenn die Politische Gemeinde Münchwilen in diesem Tempo weiter wächst. Die Kapazitäten in Oberhofen sind beschränkt. Es müsste ein zusätzliches Schulzentrum geplant werden.

 

Abklärungen mit dem Amtsleiter Bau und Umwelt haben ergeben, dass bis ins Jahr 2020 in unserer Gemeinde zwischen 220 und 420 Wohneinheiten erstellt werden und nicht deren 800 wie anlässlich der Schulgemeindeversammlung im November aufgezeigt wurde.

Weitere Informationen erhalten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger an der nächsten Versammlung vom 21.5.2014.

Text von Thomas Wyser