Klassenlager 2013

Klassenlager in Grindelwald und Gsteig bei Gstaad

Vom 17. – 21. Juni fand die letzte Sonderwoche in diesem Schuljahr an der SekundarschuleMünchwilen statt.
Diese Woche nutzten die 2. Sekler für ein Lager im Kanton Bern. Die zwei G –Klassen fuhren mit ihren Betreuern nach Gstaad, während die zwei E – Klassenihr Lager in Grindelwald verbrachten.
Am Montagmorgen, währenddem die G – Schüler noch schliefen, bestiegen die E –Schüler schon den Car nach Interlaken. Es war eine lange Fahrt, aber wir warenguter Laune und freuten uns auf die Lagerwoche. In Interlaken brachte uns derCar direkt zum Seilpark. Dort gab es eine kleine Einführung und dann durftenwir rauf auf die Bäume. Leider hatten noch einige Probleme mit dem Sichern,aber danach ging alles glatt. Erst nach unserem Ausflug in die Bäume lieferteuns der Car  beim Lagerhaus ab.
Wir freuten uns schon alle auf unsere Betten, aber die erste Kochgruppe musstezuerst noch den Einkauf erledigen. Wir kochten jeden Abend selber und am Mittagassen wir einen Lunch, den wir am Morgen vorbereiteten. Jede Kochgruppe bestandaus etwa acht Schülern und Schülerinnen.
Am ersten Abend gingen wir grillieren. Danach spielten wir Fussball oderVolleyball. Den ersten Tag fanden wohl alle ganz lustig, aufregend und anstrengend.
Wer dachte, der nächste Tag würde ganz entspannt sein, der täuschte sich, dennder Dienstag wurde noch anstrengender.
Zuerst fuhren wir mit dem Zug nach Wengen. Dann wanderten wir hinauf zurkleinen Scheidegg, was eine sehr anstrengende Tour war. Natürlich führte aucheine Bahn hinauf, aber: Sport ist ja gesund!
Auf der kleinen Scheidegg assen wir zu Mittag und wanderten dann wieder nachHause. Es ging alles bergab, was nicht so anstrengend war, aber trotzdem auch nichtso toll.
Nach dem Abendessen ging etwa die Hälfte der Schüler in das Dorf und spielteMinigolf. Um zehn Uhr war „Abendruhe“. Alle waren müde und schliefen dieseNacht richtig gut.
Am Mittwochmorgen war schon wieder Wandern angesagt. Wir marschierten zu einemBergsee. Das Highlight an diesem Tag sollte der First Flieger sein. Beim FirstFlieger wird man an einem Seil festgehakt und schwingt dann an diesem den Berghinunter. Wir freuten uns alle schon darauf, doch einige hatten auch einbisschen Angst.
Am See angekommen erschraken wir, denn der See war zugefroren. Das mitgenommeneBadezeug blieb im Rucksack. Nur das Badetuch brauchten wir, um unsere Beine zuwärmen. Einige hatten kurze Hosen dabei und zum Teil hatten wir auf derWanderung Schneefelder überquert. Es war sehr kalt. Wir zogen unsere Jacken an,legten unsere Badetücher um unsere Beine und hofften, dass wir nicht erfrierenwürden. Nach dem Lunch, den wir am See assen, gingen wir entspannt zum FirstFlieger. Zu unserem Entsetzen jedoch blieb er wegen starken Windes geschlossen.Wir hatten uns alle sehr drauf gefreut und waren deshalb ein wenig enttäuscht.Zum Trost aber spendierten uns die Lehrer eine Trottinettfahrt und bald rastenwir los. Da wir dadurch schon früher zu Hause waren, durften wir noch ins Hallenbad.Damit die Kochmannschaft ebenfalls mitkommen konnte, assen wir an diesem Abendspäter als sonst.
Der Mittwochabend war unser freier Abend. Manche spielten Volleyball oder Fussball,andere genossen einfach nur den schönen Ausblick aus den Liegestühlen.
Am Donnerstag fuhren wir mit der Bahn nach Interlaken. Zuerst besichtigten wirdie Stadt und fuhren dann mit dem Schiff zu den Beatus- Höhlen. Vom Anlegestegmussten wir einen kleinen Weg hinauf zu den Höhlen wandern, was nicht soanstrengend war.
Bei den Höhlen angekommen, assen wir unseren Lunch und warteten auf unsere Führung.In den Beatus-Höhlen war es kalt und feucht, aber darauf hatten wir uns eingestellt.Wir erfuhren die spannende Geschichte darüber, wie die Höhlen entdeckt wordenwaren.
Nach dieser Führung kehrten wir nach Interlaken zurück, wo wir alleine durchdie Stadt schlendern durften.
Dann fuhren wir mit dem Zug nach Hause und genossen den letzten Abend mitGesellschaftsspielen. Es hat uns sehr viel Spass gemacht.
Am Freitag mussten wir früher aufstehen, damit wir rechtzeitig in Bern ankamen.Zuerst besuchten wir den Bärengraben. Wir fanden die Bären sehr herzig undniedlich. Danach spazierten wir gemütlich zu dem Kommunikationsmuseum undbesuchten die Ausstellung: Bin ich schön? Wir erfuhren viele spannende Sachenüber Schönheit.
Nach dem Ausflug in die Welt der Schönheit spazierten wir zum Bundesplatz, wowir die G – Schüler trafen. Nach einer anstrengenden Woche freuten wir uns, siegesund und munter vorzufinden. Zusammen durften wir dann Bern erkunden, musstenjedoch zu einer bestimmten Zeit wieder beim Car sein. Dann fuhren wir ohne dieG –Schüler nach Hause, denn diese blieben noch ein bisschen länger in Bern.Wiederum war es eine lang Fahrt und einige wenige schliefen, ich inklusive.   
Wir sind alle gut zu Hause angekommen und das Lager hat uns sehr gut gefallen. Leidermüssen wir uns schon bald von einigen MitschülerInnen verabschieden, da sienach den Sommerferien die Kanti in Frauenfeld besuchen werden.

Elena Kunz

Die Bilder