Nachtwanderung zur Idaburg

Nachtaktive Sekundarschüler wandern zur St. Iddaburg

Am Wochenende vom 14. auf den 15. Sept. 2012 konnte der erste Anlass im neuen Schuljahr erfolgreich durchgeführt werden. Die diesjährige Nachtwanderung der Sekundarschule Münchwilen führte auf die St. Iddaburg. Etwas mehr als 50 Schülerinnen und Schüler trafen sich um halb elf Uhr nachts, um sich freiwillig dieser Herausforderung zu stellen.

von Thomas Roth

Bereits Ende August, bei Vollmond, war die Nachtwanderung ursprünglich angesagt. Doch wegen einer Kaltfront mit viel Regen verschoben die Verantwortlichen den Anlass auf das dritte Septemberwochenende. Obwohl sich in dieser Nacht der Mond überhaupt nicht zeigte, war dies kein Hinderungsgrund für die Nachtschwärmer. So trafen sich um 22.30 Uhr 56 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern und einem Hund auf dem Parkplatz des Waldeggareals.
Nach dem Appell wanderte die Schar südwärts, zunächst der Murg entlang bis Wiezikon.

Ein sternenklarer Nachthimmel gab eigentlich genug Licht, um den Weg zu finden. Aber natürlich wurden LED-Lampen und Taschenlampen aktiviert, damit nicht doch noch ein Fehltritt passierte. Nach etwas mehr als zwei Stunden konnte man bereits in Fischingen eine kurze Pause einschalten. Eine SMS wurde an die Kollegen bei der Feuerstelle gesandt, dass man voraussichtlich in 1 ½ h die St. Iddaburg erreichen werde. Dieses Ziel wurde klar unterboten, denn schon um 02.25 erreichte die Spitze die Feuerstelle, wo die Sekundarlehrer Bruno Gunterswiler, Georg Weber und Christian Schönenberger bereits ein Feuer entfacht hatten, das nun immer mehr den Lagerplatz erhellte. Schon bald konnten die ersten Würste auf den Grill gelegt werden und es wurde sogar versucht, Rösti in der Dose fix und fertig zu erhitzen.

Nach einer längeren Pause packten alle ihre Rucksäcke und kurz nach 4 Uhr wurde der Rest des Weges in Angriff genommen. Via Brunwald und Rietholz erreichte man um 05.25 Uhr den Weiler Dreien, wo im Restaurant Post schon das Frühstück bereit stand. Schmackhafte Gipfeli und frisches Brot, warme Schokoladegetränke und Kaffee weckten die Lebensgeister noch einmal auf. Nach einer Stunde verliessen alle die warme Gaststube, um den Bus, der uns nach Bütschwil bringen sollte, nicht zu verpassen. Mit dem Zug erreichte man bereits um 07.16 Uhr wieder Münchwilen. Mit einem freundlichen aber müden Lächeln verabschiedete man sich von den Lehrpersonen, Patrick Benz, Daniela Kleger, Philipp Raas und Thomas Roth. Zum Glück stand das Wochenende bevor, so dass genug Zeit blieb, wieder in den normalen Tag – Nacht – Rhythmus zu finden.

Eric Cianni 1. Sek. meint:
Das war ein neues Erlebnis für mich, weil ich von Italien komme, dort gab es solche Sachen nicht. Unterwegs haben wir versucht die anderen zu erschrecken. Das war lustig. Bei der Feuerstelle gab es Orangenpunsch. Am Morgen waren wir sehr müde, weil wir die ganze Nacht nicht ge-schlafen hatten. Es war mega lustig und mega spannend für mich.

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