Teamweekend

 

Teamweekend im Zeichen anstehender Veränderungen

In den beiden Münchwiler Primarschulzentren Oberhofen und Kastanienhof stehen im kommenden Schuljahr gleich einige Reformen an. Wie ein roter Faden zog sich deshalb das Thema „Veränderung“ durch das Programm des diesjährigen Teamweekends.

(rt) Gleich zu Beginn der zweitägigen Weiterbildungsveranstaltung zeigte Eva Engeli, die neue Schulleiterin des Schulzentrums Kastanienhof, den Lehrpersonen auf, wie unterschiedlich Menschen auf anstehende Veränderungen reagieren. Was bei den einen Vorfreude und Motivation bewirkt, löst bei anderen Verunsicherung oder gar Ängste aus. Nach dem Einstieg galt es für die Lehrpersonen, sich mit dem neuen Lehrplan Volksschule Thurgau auseinanderzusetzen. Je nach Fachgebiet oder Stufe vertieften sich die Teilnehmenden in unterschiedliche Kompetenzstufen, Grundansprüche, Fachbereiche oder Orientierungspunkte. Verglichen mit den Vorbereitungstagen am Ende der Sommerferien zeigten sich die Lehrpersonen schon wesentlich vertrauter mit dem neuen Lehrplan.

Nach dem Mittagessen wurde in nach Schulzentren getrennten Gruppen gearbeitet. Mit der Vergrösserung des Schulzentrums Kastanienhof und dem Bezug des Neubaus stehen einige organisatorische und strukturelle Veränderungen an, die es sorgfältig aufzugleisen und vorzubereiten gilt. Im Schulzentrum Oberhofen werden mit der Einführung des neuen Lehrplans die Jahrgangsklassen von den Lehrpersonen nicht mehr im Dreijahres- sondern im Zweijahreszyklus unterrichtet. Damit möglichst wenig Schülerinnen und Schüler von einem Lehrpersonenwechsel betroffen sein werden, galt es, mögliche personelle Stufenwechsel zu diskutieren. Zum Schluss des ersten Arbeitstages beschäftigte sich das gesamte Primarschulteam mit neuen Stundenplanmodellen, wurde doch von einigen Lehrerinnen der Wunsch angebracht, den Unterricht auch in der VSG Münchwilen wie in den Nachbargemeinden nicht mehr auf neun, sondern nur noch auf acht Halbtage zu verteilen. Nach längeren Diskussionen wurde beschlossen, sich zusätzliche Informationen zu beschaffen und dieses Thema im Rahmen gemeinsamer Konvente weiter zu verfolgen. Nach einem sehr intensiven Arbeitstag hatten sich die Lehrpersonen das gesellige Zusammensein bei einem ausgezeichneten Abendessen redlich verdient.

Zum Einstieg in den Samstagmorgen setzten sich die Lehrpersonen mit ihrer eigenen Bereitschaft, sich auf Veränderungen einzulassen, auseinander. Anschliessend mussten verschiedene Vorbereitungsarbeiten im Hinblick auf die bevorstehende kantonale Evaluation erledigt werden. Ebenso wurde das Schulprogramm überarbeitet und um ein weiteres Schuljahr ergänzt. Das Team des Kastanienhofs erarbeitete bereits einen groben Zeitplan für den Umzug und die Neuverteilung der Schulzimmer. Nach der Pause erhielten die Stufenverantwortlichen schliesslich noch Zeit, um mit den Lehrpersonen ihrer Stufe unterrichtsbezogene Themen zu bearbeiten. Die Mittelstufe prüfte mögliche Formen der Weiterführung des Tastaturschreibens und besprach Umsetzungsmöglichkeiten des „fit4future“-Projektes. Die Unterstufenlehrerinnen tauschten sich über erste Erfahrungen im Umgang mit der Basisschrift aus und die Kindergärtnerinnen befassten sich mit der Organisation des traditionellen Kulturanlasses.

Nach zwei intensiven Arbeitstagen konnten die beiden Schulleitenden EvaEngeli und Rolf Thalmann die Münchwiler Lehrerinnen und Lehrer inswohlverdiente Wochenende entlassen, verbunden mit der Hoffnung, dass dasTeamweekend neue Perspektiven im Hinblick auf die anstehenden Veränderungeneröffnet hat.

 

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