Clean-up-Day

Clean-up-Tag der Mittelstufenklassen

 

Auf Initiative von Gemeinderätin Susanne Falk führten die acht Mittelstufenklassen aus Münchwilen und St. Margarethen in Zusammenarbeit mit dem Werkhof der Politischen Gemeinde Münchwilen Anfang März einen clean-up-Tag durch.

 

rt. PET-Flaschen, Zigarettenstummel, Mützen, Spraydosen, Glasscherben, Wollhandschuhe, Papierfetzen, ALU-Dosen, Plastikmüll, noch mehr Zigarettenstummel, gekochte Kartoffeln, Damenbinden und anderen mehr oder weniger appetitlichen Müll sammelten die Mittelstufenklassen Anfang März auf Münchwilens Strassen und Wegen ein. Wie das Ortseingangsschild von Illnau (ZH) den Weg in den Hinterthurgau fand, wissen wohl nur die Unbekannten, welche die metallene Tafel kurzerhand am Strassenrand entsorgt hatten. Leider zeigte der clean-up-Tag der Primarschule mit aller Deutlichkeit, dass Littering auch in Münchwilen ein ernst zu nehmendes Thema ist.

Schon im Spätsommer des letzten Jahres trat Gemeinderätin Susanne Falk an die Schulleitungen der drei Münchwiler Schulzentren heran mit der Bitte, gemeinsam mit den Angestellten des Werkhofs einen clean-up-Tag zu organisieren. Nachdem der letzte Schnee geschmolzen war, schien der Zeitpunkt perfekt, mit den Mittelstufenklassen den Münchwiler Müll einzusammeln. In Dreiergruppen machten sich die Schülerinnen und Schüler auf, um in den ihnen zugewiesenen Quartieren nach allerlei Unrat zu suchen. Anschliessend galt es, in der Pausenhalle des Schulhauses den Abfall zu trennen und zu sortieren. Während des Unterrichts hatten die Lehrpersonen mit den Schülerinnen und Schülern schon vorher die korrekte Abfallentsorgung und das zunehmende Problem des Litterings besprochen und nach möglichen Lösungen gesucht. In der Praxis zeigte sich allerdings, dass es gar nicht immer so einfach war, den Müll den richtigen Kategorien zuzuordnen. Mit der Begutachtung des gesammelten Abfalls und einem gemeinsamen Foto wurde der clean-up-Vormittag abgeschlossen.

Herzlichen Dank den Schülerinnen und Schülern und den Angestellten des Werkhofs für ihren uneigennützigen Einsatz zum Wohl der Allgemeinheit. Bleibt zu hoffen, dass die Kinder ihren eigenen Abfall in Zukunft nicht einfach auf den Boden werfen und dass sich die Erwachsenen ihrer Vorbildfunktion bewusster werden.
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