Begabtenförderung

Theatercollage „Kinder, Kinder.....!“

 

Im Rahmen der Begabtenförderung erarbeiteten zwei Gruppen von Schülerinnen und Schülern während des ersten Semesters des Schuljahres 2016/17 zehn ganz unterschiedliche Szenen, die zu einer rund dreiviertelstündigen Theatercollage zusammengefügt wurden.

 

rt. Unter der Leitung von Jeannette Meier lernten die beiden Schülergruppen zu Beginn des Semesterkurses verschiedene Formen von Theater und Schauspieltechniken kennen. Anschliessend erarbeiteten die beiden Schülergruppen unter dem Thema „Kinder, Kinder.....!“ verschiedene Szenen, die sich als klassischer Sketch, als Sprechtheater, als Synchrontheater oder als Improvisation spielen liessen. Die unterschiedlichen Szenen, die von den zwei Gruppen getrennt voneinander geübt wurden, liessen sich schliesslich wie ein Puzzle zu einer Theatercollage zusammensetzen. Nach rund sechsmonatiger Übungszeit stand Anfang Februar endlich der Höhepunkt an: Die Theaterszenen konnten vor Publikum aufgeführt werden! Eingeladen waren alle Schulklassen, aus denen die Schauspieler stammten, aber natürlich auch Eltern und Familienangehörige.

Nach dem Familienrap folgten neun weitere Szenen, die den Familienalltag auf amüsante Weise widerspiegelten. Da beklagten sich die einen Kinder, dass sie selber nie etwas tun und machen durften, andere aber immer oder es wurde sehr lebensnah gezeigt, wie mühsam am Abend das Einschlafen sein konnte. Natürlich gaben auch Hausaufgaben, das Fernsehen oder der Einkauf im Supermarkt genügend Stoff her, um sie in lustigen, zum Teil aber auch kritischen Theaterszenen darzustellen. Die Reaktionen und Lacher im Publikum zeigten jedenfalls, dass die Sketches sehr nah dran am Familienalltag waren. Obschon recht viel Text auswendig gelernt werden musste, meisterten die jungen Schauspieler und Schauspielerinnen ihre Aufgaben und die unterschiedlichen Rollen bravurös. Dieses Projekt innerhalb der Begabungsförderung zeigte einmal mehr, wie viel mit einer Gruppe von interessierten und motivierten Kindern erreicht werden kann, vor allem, wenn diese dann noch über ein gewisses Schauspieltalent verfügen. Der Applaus am Schluss der Aufführungen war jedenfalls mehr als verdient.

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