Konzert der Bläserklasse

  Konzert der Bläserklasse

 

Ende Mai kam es in der Aula Oberhofen gleich zu einer doppelten Premiere. Einerseits trat die Bläserklasse der Primarschule Münchwilen erstmals vor Publikum auf und andererseits fand das Konzert gemeinsam mit der Erwachsenenbläserklasse der VSG Bichelsee-Balterswil statt.

 

rt. Gross waren die Erwartungen bei den über 100 Zuhörerinnen und Zuhörern und gross war auch die Nervosität bei den Münchwiler Viertklässlern und Viertklässlerinnen und den Erwachsenen der Bläserklasse aus Bichelsee-Balterswil. Schliesslich galt es, dem Publikum zu zeigen, was man in den letzten Monaten im Klassenmusizieren gelernt und erreicht hatte.

Die Erwachsenenbläserklasse aus Bichelsee-Balterswil wird unter der Leitung von Marco Weber seit zwei Jahren als Kurs angeboten. Diesen Sommer läuft der Kurs aus, weshalb das Ensemble die Einladung nach Münchwilen gerne angenommen hat, um zusammen mit der 4. Klasse zu musizieren. Die Bläserklasse des Schulzentrums Oberhofen unter der Leitung von Kathrin Wydler und Jeannette Meier besteht seit Beginn dieses Schuljahres. Leider läuft auch dieses Projekt im Sommer aus, da die Klassenlehrerin die VSG Münchwilen verlässt.

Das knapp einstündige Konzert bot abwechslungsreiche und vielfältige Blasmusik. Die beiden Formationen spielten zum Teil alleine, zum Teil gemeinsam Musikstücke von Dvorak bis Beethoven, vom Gospel bis zum Blues, von der Kindermelodie bis zum Volkslied. Jeannette Meier, Kathrin Wydler und Marco Weber wechselten sich unauffällig in der Leitung der beiden Bläserklassen ab. Das Publikum zeigte sich zu recht erstaunt über das musikalische Niveau, das die Viertklässler dank fleissigem Üben und stetem Einsatz in den vergangenen acht Monaten erreicht hatten. Die Freude am Musizieren überwog während des ganzen Konzertes bei Gross und Klein die Angst vor allfällig falschen Tönen bei weitem. Die Kinder waren nicht nur für den musikalischen Teil zuständig, sie führten auch in sympathischer Weise durch das abwechslungsreiche Programm. Der langanhaltende Applaus und der Ruf nach einer Zugabe, dem selbstverständlich nachgekommen wurde, waren der verdiente Lohn für eine ganz tolle Leistung. Bleibt zu hoffen, dass die Musizierenden der Blasmusik in irgendeiner Form treu bleiben, auch wenn beide Projekte Ende Juni zu Ende gehen werden.

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